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The future is female!

„After Work“ hat mich wieder dazu bewogen mich mal mit dem Thema Feminusmus zu beschäftigen.
Auf Instagram ist mir dann das Buch „The Future is female!“ aufgefallen.
Auch hier handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, was aber meine Meinung nicht verfälscht.

Meine Meinung vor dem Buch über Feminismus
Man darf sich nicht schminken.
Kein Rosa.
Männer sind Feinde.
Sie rasieren sich nicht die Beine.
Es gibt keinen Mittelweg.
Hippies.
Ist das nicht eine Sache, für die die Frauen früher gekämpft haben?
und noch ein paar mehr Sachen.

So ist es aber nicht. Denn es wird in der Sammlung von unterschiedlichem Essay schnell klar. das im Feminismus ein Schwarzweißdenken keinen Platz hat. Denn unterschiedliche Frauen, berichten darüber wie sie den Feminismus erleben und für sich entdeckt haben.
Alle Essays sind in 8 Unterkapitel geteilt So das man selbst eine kleine Reise mitmacht.
Angefangen von der Ersten Berührung mit dem Feminismus bis hin zu dem Feminismus leben.

Alle Essays sind sehr inspirierend. Denn die Frauen die darüber schreiben, sind normal, haben ihre Fehler und diese berichten auch über Frauen die sie so als Feministinen garnicht wahrgenommen hätten. Auch wenn der ein oder andere sehr ausschweifend war, aber diesen kann man dann mit guten Gewissen auch einfach überspringen.

In einigen Schilderungen fand ich mich selbst wieder und dachte:

„Ja, so sehe ich das auch.“

„Es gibt doch einen Mittelweg.“

„Hier geht es nicht um BH verbrennen.“

„So geht es mir auch.“

Denn die Schilderungen sind von normalen Frauen mit Fehlern, geschminkt und erfolgreich. Ach ja, und lieben Männer.

Aber es wurde auch aufgezeigt das Feminismus keine Veraltete Sache ist. Denn es geht nicht darum den Platz der Männer einzunehmen, nein es geht darum das beide einen Platz nebeneinander haben. Ebenwürdig.

Was mir nicht so gut gefallen hat ist der Titel, denn der passt nicht wirklich zum Inhalt. Wobei dieser einfach provokant sein soll. Was aber wieder dieses Bild der Menschen in den Kopf projiziert von den Frauen, die auf der Straße nackt rumlaufen und jeden Mann hassen. Ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist.
Auch über die Farbe kann man gewiss streiten, aber hey warum nicht. Feminismus ist auch Rosa.

Mit hat die Essaysammlung „The future is female!“ sehr gut gefallen. denn es inspiriert einen. Ich werde darin denke ich noch öfter lesen und außerdem der Aufforderung am Ende des Buches nachkommen und meine Gedanken zu dem Thema niederschreiben. Meiner Meinung nach ein ideales Buch zum Einsteigen in das Thema Feminismus, denn es schafft einige Vorurteile aus dem Weg. Außerdem ist es nicht nur für Frauen geeignet.

Titel: The future is female! / Autor: Scarlett Curtis (und weiter) / Verlag: Goldmann / Erschienen: 08.08.2018 / Seiten: 416/ Genre: Essaysammlung /
Teil einer Reihe: Nein

Die Welt, in der Frauen heute leben, ist trotz #MeToo und immer größer werdenden öffentlichen Protesten gegen die Geschlechterungleichheit noch immer massiv vom Gender Pay Gap, der Sehnsucht nach dem perfekten Bikinibody und Mansplaining definiert. »The future is female! Was Frauen über Feminismus denken« ist das Buch für Mädchen und Frauen, die sich mit diesem ungenießbaren Cocktail nicht länger zufriedengeben wollen, eine einzigartige und vielstimmige Textsammlung. Frauen von der Hollywood-Ikone bis zur Teenie-Aktivistin erzählen darin ihre ganz persönliche Geschichte; alle Geschichten zusammengenommen entwickeln eine Kraft, die die alte Welt aus den Angeln heben kann und dem F-Wort einen ganz neuen Glanz verleiht. Der Feminismus von heute definiert sich über das Dafür und Miteinander und nicht ewig gestrig über das Dagegen, er ist eine unwiderstehliche Notwendigkeit – und jede Einzelne von uns gehört dazu!

Herausgeberin von »The future is female« ist die britische Style-Kolumnistin und Pink-Protest-Gründerin Scarlett Curtis; das Buch wird zeitgleich mit der britischen und der amerikanischen Ausgabe zum International Girls’ Day am 11.10.2018 erscheinen. Beiträgerinnen sind unter anderem: Emma Watson • Keira Knightley • Bridget Jones (von Helen Fielding) • Saoirse Ronan • Dolly Alderton • Jameela Jamil • Kat Dennings • Rhyannon Styles und viele mehr.

Außerdem exklusiv in der deutschen Ausgabe: Essays von Katrin Bauerfeind • Karla Paul • Tijen Onaran • Fränzi Kühne • Milena Glimbovski • Stefanie Lohaus.

»Brillant, witzig, wahrhaftig. Diese Essays werfen ein strahlendes Licht auf den Weg zukünftiger Frauengenerationen.« Reese Witherspoon