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Buchempfehlung (Phönixnacht)

Inhalt Phönixnacht

Felix, ein junger Journalist, macht sich auf die Reise von Hamburg nach München. Eigentlich hat er nur vor, am nächsten Morgen einen beruflichen Messetermin wahrzunehmen. Doch als er plötzlich mitten in der Nacht aufwacht, steht der Zug völlig verlassen an einem Bahnhof. Irritiert steigt er aus und stellt fest, dass auch außerhalb des Zuges keine Menschen mehr existieren. Was ist passiert, während er schlief? Gibt es eine natürliche Erklärung oder sind hier übernatürliche Kräfte im Spiel? Während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, überschlagen sich die Ereignisse und er gerät zunehmend in Lebensgefahr.

Manchmal ist es eben doch ratsam, nachts nicht einfach aus einem Zug auszusteigen!

Titel: Phönixnacht / Autor: Alexander R. Bloom / Verlag: Goldmann / Seiten: 269 / Genre: Thriller/
Teil einer Reihe: Nein

Einfache Wortwahl
Bekannte Situation
Unscheinbare Figuren
Ein Ereignis
Eine unerwartete Wel
t

All das sorgt bei mir immer dafür das ich sofort in die Geschichte von Alexander R. Bloom vertieft bin. Auch bei „Phönixnacht“ ist es der Fall.

Am Anfang befindet man sich in eine Bekannten Situation. Felix, der Protagonist sitzt im Zug auf den Weg nach München, als der Zug in einem Bahnhof steht und nicht weiterfährt.
Alles bleibt recht nüchtern und es wird nichts dramatisiert, was das Ganze aber eine gewisse Bedrohlichkeit gibt und man direkt weiß, hier stimmt was nicht. Außerdem war mir direkt klar um was es sich handelt.
Erzählt wird aus der Sicht von Felix und so konnte ich der Geschichte und seinem Handeln sehr gut folgen.
Die Schneller und rasante erzählweiße sollte für Spannung sorgen was am Anfang bei mir auch erreicht wurde. Allerding haben mich die Dialoge etwas gestört, sie waren so künstlich und sehr banal. Auch einige Situationen kamen mir einfach zu unreal vor. Somit nah bei mir die Spannung immer wieder ab.
Nicht angekommen ist bei mir die Welt, in der Sich Felix bewegt. Diese ist eine Art Dystopische Welt/ eine Zukunftsvision. Diese ist zwar schön gezeichnet aber hat sich bei mir dennoch nicht ganz entfaltet. Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht, bzw. dass man die Welt ein wenig langsamer kenne lernt, denn diese hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte diese Welt nicht genauer benennen, denn genau diese hat mich so überrascht.

Das Ende war sowohl überraschend, geschlossen, als auch nichts neues, rundete aber die ganze Geschichte ab.

Fazit

„Phönixnacht“ ist mal eine Abenteuergeschichte mit einer etwas anderen Zukunftsvision unserer Welt. Die sehr einfach gehaltenen Dialoge sorgten dafür das die Spannung bei mir nicht so ganz aufkommen wollte und alles für meinen Geschmack etwas zu rasant erzählt wurde.

© Foto: Sabrina Wohlert
Cover: Alexander R. Bloom