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Die Schneeschwestern

Ich habe dieses wunderschöne Buch “Die Schneeschwestern” von Maja Lunge im Handel gesehen und habe es durchgesehen. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es ist einfach wunderschön und ich habe mich sooo sehr gefreut als ich es im Briefkasten hatte.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar, dies beeinflusst aber nicht meine Meinung.

Julians und Hedvigs Geschichte wird in 24 Kapiteln erzählt. Den Anfang nimmt sie zwei Wochen vor Weihnachten. Julians Familie beschließt kein Weihnachten zu feiern. Aber Julian hat sich doch schon so sehr darauf gefreut. In Julians Leben scheint sich alles zu verändern. Seinem besten Freund hat er auch nichts zu erzählen.

Maja Lunde nimmt einen mit auf die Reise in eine winterliche magische Welt. In einer Welt in der so kurz vor Weihnachten alles möglich ist. Schon nach den ersten paar Seiten fühlt man diese Magie. Denn die Magie wird durch die wunderschönen Zeichnungen, die man fast auf jeder Seite findet, wachgerufen. Die Geschichte tut dann ihren Rest. Denn plötzlich taucht Hedvig in Julians Leben auf und Hedvig könnte nicht komischer und skurriler sein. Aber schnell ist einem klar das hinter ihrer Art mehr steckt und genau an dieser Stelle beginnt man sich zu Fragen was. Was zu Folge hat, dass die Spannung steigt und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will.


Mit dem Verlauf der Geschichte stellt sich bei mir ein trauriges Gefühl ein, der Grund dafür waren die Themen die in der Geschichte angesprochen werden. Zum einen wird die Trauerverarbeitung angesprochen und wie Kinder den Tod wahrnehmen. Aber auch die Kraft der Liebe und dem Familienzusammenhalt. Alle Themen sind schön aufgearbeitet.
Aber ich fand es erst mal merkwürdig das man den Tod in einem Weihnachtsbuch anspricht. Als ich aber ein wenig darüber nachdachte, sind so die typischen alten Weihnachtsgeschichten (Das Mädchen mit den Schwefelhölzern und Die Weihnachtsgeschichte) auch nicht besonders fröhlich.


Einen Punkt gab es aber der mich dennoch gezwickt hat. Die Sprache von Hedvig und Julian. Denn die Dialoge waren hier und da nicht deinem Kind von 10 Jahren angepasst. An ein paar Stellen hörten sie sich schon sehr erwachsen an.
Dies ist aber auch der einzige Punkt, der mich gestört hat.

„Die Schneeschwestern“ von Maja Lunde schafft es mit wunderschönen Bildern einen in eine magische Welt kurz vor Weihnachten einzutauchen und bekommt dazu eine moderne Geschichte im alten Stil aller „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Aber doch ist es was ganz eigenes und das mit Happy End.
Ein Werk was man nicht nur in der Weihnachtszeit lesen oder vorlesen kann.

Titel: Schneeschwestern / Autor: Maja Lunde/ Verlag: btb / Erschienen: 29.08.2018 / Seiten: 200 / Genre: Kinderbuch /
Teil einer Reihe: Nein

Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Klementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt.

Bis Julian eines Wintertages Hedvig begegnet. Hedvig hat grüne Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis.

btb Verlag

©
Cover/ Klappentext: btb Verlag
Foto: Sabrina Wohlert

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