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After Work

Simona Arhntedt. Mehr möchte ich nicht sagen, denn ich liebe ihre Art zu schreiben und wie sie ihre Geschichten aufbaut. Daher war es keine Frage, dass ich „Work“ lesen muss. Ich habe ja nun schon einiges an Kritik gelesen aber lasse mich nicht beirren. Denn mir ist klar das Simona Arnstedts Geschichten nicht für jeden etwas ist.

Hier handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, was jedoch meine persönliche Meinung nicht beeinflusst.

Normal sage ich zum Cover nie viel nur, wenn es mir besonders Auffällt aber hier möchte ich darauf eingehen. Denn das Cover ist eines der negativsten Dinge am Buch. Warum?
In dem Buch geht es um Lexia, sie ist kein Model und hat ein paar Pfunde zu viel bzw. Rundungen. In der Medienbranche ist das nicht gerade ein Vorteil in der sie nicht besonders ernst genommen wird. Dadurch fühlt sie sich sehr unwohl in ihrer Haut und ihre Mutter macht es damit nicht besser.
Von Freundinnen schikaniert und ohne Hoffnung das sie jehh einen Mann abbekommt geht sie in eine Bar.
Ok, wo ist der Fehler. Der Fehler und das negative an diesem Cover ist. DIE VERDAMMTE FRAU AUF DEM COVER IST GERTEN SCHLANK. Denn ich finde es schade das man sich obwohl das Buch so ein starkes Statement setzt nicht als Verlag dahintersteht und ein anderes Model gewählt hat.

Die Geschichte beginnt mit dem Barbesuch von Lexia, in der man sie als Leser kennenlernt. Und ich konnte mich direkt in sie hineinversetzen, denn Simona Arhnstedt beschreibt genau das was vielleicht viele Frauen in Lexias Rolle kenne.

„Plötzlich entdeckte sie auf ihrem Kleid einen Fleck. Diskret befeuchtete sie ihren Zeigefinger und versuchte ihn wegzuwischen.“

(Zitat S. 10)

Ich kenne so eine Situation und deswegen ist mir Lexia so sympathisch. Auch das sie obwohl sie so unsicher ist für mich dennoch eine starke Frau verkörpert. Sie steht hinter ihrer Meinung und ist eine Feministin. Aden hingegen finde ich nicht ganz so sympathisch, was daran liegt, dass er so ein wenig machohaft herüberkommt. Denn seine Außerungen sind schon sehr sexistisch. Aber er ist mal kein Schönling bzw. die Protagonistin ist ihm nicht direkt verfallen nur weil er gut aussieht.

Was mir aber sehr gut gefallen hat,ist ,das Simona Ahrnstedt auf das Thema body shaming eingegangen ist. Hier macht die Protagonistin einen Lernprozess durch, jedoch ist dieser nicht besonders gut herausgearbeitet und dadurch verloren bei mir die Protagonisten an Glaubwürdigkeit. Ich hätte mir da an sich mehr Hintergrund Infos zum Thema body shaming gewünscht. Denn es ist ein sehr wichtiges Thema was top aktuell ist.

„After Work“ von Simona Ahrnstedt hat mich zwar auf das Thema body sheming neugeirig gemacht aber liefert mir nun auch nicht neue Denkanstöße, da es nach meiner Meinung einfach nur oberflächlich angeschnitten wurde. Obwohl die Charaktere zum Ende hin an Glaubwürdigkeit verloren haben. Finde ich das Buch durchaus lesenswert. Würde es aber nicht nochmal lesen.

Titel: After Work / Autor: Simona Ahrnstedt / Verlag: Lyx / Erschienen: 29.03.2018 / Seiten: 519 / Genre: New Adult /
Teil einer Reihe: Nein

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.

Und er ist heiß und sexy und interessant.

Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.

Und du küsst ihn.

Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.

Und er ist dein neuer Chef.

“Mit After Work zeigt Simona Ahrnstedt einmal mehr, warum sie zu Recht die skandinavische Queen of Romance genannt wird.” Lottens Buchblog

Heiß ersehnt: der neue Roman von der skandinavischen Queen of Romance!

©
Cover/ Klappentext: Lyx Verlag
Foto: Sabrina Wohlert

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