Weltfrauentag: Meine Vorbilder

 

“Eine Frau ist wie ein Teebeutel – du kannst erst beurteilen, wie stark sie ist, wenn du sie ins (heiße) Wasser wirfst.”

Eleanor Roosevelt

 

Lieber Zuschauer,

Heute ist der Weltfrauentag und auch ich mache mir hier so meine Gedanken.
Viele Frauen vor uns haben um ihre Gleichberichtigung gekämpft um uns Heute die Möglichkeit zu geben uns selbst für diese zu entscheiden. Aber nicht überall ist es so, auch in unserem direkten Umfeld gibt es die Gleichberechtigung nicht, oft wird jeglicher Kampf für die Gleichberechtigung im Keim erstickt.

Heute aber sollten wir Frauen nicht die Gegenwart in den Vordergrund Rücken, sondern einen Blick in die Vergangenheit werfen, auf die Frauen, welche sich durchgesetzt haben, welche uns heute noch ein Vorbild sein können und uns Kraft für weitere Wege geben. Wege, welche noch vor uns liegen, um anderen auch die Möglichkeit zu geben; die Wahl zur Gleichberechtigung.

Ich habe auch einige dieser Frauen und zwei möchte ich dir gerne kurz vorstellen. Vielleicht sind sie für dich auch eine Inspiration.

 

Jane Austen 

16. Dezember 1775 in Steventon – 18. Juli 1817 in Winchester

Jane Austen wuchs mit sieben Geschwistern auf, sechs Brüder und eine ältere Schwester.
Ihr Vater arbeitete als Geistlicher und interessierte sich wie Jane auch für Literatur.
Die Eltern förderten ihre Kinder, was Jane zugutekam, denn dadurch erhielt sie für die damaligen Verhältnisse eine eher überdurchschnittliche Ausbildung als Frau. Mit 12 befasste sie sich das erste Mal mit Literatur und verfasste ihre ersten Prosatexte.

Bereits mit 19 Jahren verfasste sie ihren ersten Roman, welcher aber erst 19 – 20 Jahre später veröffentlicht wurde. Die Romane wurden jedoch nicht unter ihrem eigenen Namen, sondern unter dem Pseudonym “by a lady”.

Nun stellst du dir die Frage, warum diese Frau für mich ein Vorbild ist.

In der damaligen Zeit hatte man nur eine Möglichkeit als Frau Ansehen in der Gesellschaft zu haben, einen guten Ehemann. Wobei wir das gut Mal so dahingestellt lassen. Sollte man diesen jedoch nicht haben, konnte man nur hoffen, dass Verwandte sich einen annehmen und einen versorgen.

Und genau dies hat Jane Austen in ihren Romanen behandelt. Sie hielt der Gesellschaft den Spiegel vor und durch ihre Veröffentlichungen, welche zwar irgend eigentlichen Namen verheimlichen sollten, wurde es dennoch ein offenes Geheimnis. Und wurde dafür gewürdigt und in der Gesellschaft teils dafür geachtet.

Jane Austen heiratete nie, obwohl es Männer gab, welche um ihre Gunst kämpften und um ihre Hand anhielten.

 

Ihr Romane:

1811: Verstand und Gefühl

1813: Stolz und Vorurteil  (Mein Lieblingsroman)

1814: Mansfield Park

1816: Emma

1817: Die Abtei von Northanger

1817: Überredung

 1871: Lady Susan

 

 

Eine weitere Frau ist meine

Mutter Brigitte Wohlert 

Sie ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild und Inspiration. Vielleicht hat sie für andere nichts großes Erschaffen und auch ich, welche sie nicht so lange kennen durfte.
Aber ich sah immer zu ihr auf. Sie war einer dieser modernen, starken Frauen, welche es schafften, ihre Karriere und ein Kind unter einen Hut zu bekommen.
Und es gibt keinen Tag, an dem sie nicht herzlich und gütig war. Sie hat sich aufgeopfert und versucht mir einen Weg zu ebnen, um vielleicht selbst eine starke Frau und selbstbewusste Frau zu werden.

In meinem Leben gibt es noch viele andere Frauen welche mich inspirieren, aber diese beiden am meisten und beeinflussen mich bis heute noch. Es muss nicht immer eine Berühmtheit sein, so kann es auch die Frau von nebenan sein oder eine Freundin.

 

 

Ich hoffe dir hat mein kleiner Exkurs gefallen.

Hast du Vorbilder, egal ob sie nun reale Personen sind oder waren?

Hast du vielleicht auch eine Figur aus einem Buch, welche dir mit seinem Handeln sehr beeindruckt hat?

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