[Rezension] Dein Leuchten

Bildquelle: randomhouse.de

Titel: Dein Leuchten
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt
Erschienen: 31. Oktober 2016
Format: Taschenbuch
Seiten: 320 Seiten
ISBN: 978-3570164792
Preis: Taschenbuch 14,99€
e Book 9,99€
Teil einer Reihe: Nein

>>Inhalt<<

Weihnachten ist für Sierra eine ganz besondere Zeit. Denn ihre Familie besitzt eine Tannenbaumzucht und jedes Jahr zur Weihnachtszeit reisen sie nach Kalifornien, um dort die Bäume zu verkaufen. Doch dieses Jahr könnte es das letzte Mal sein. Was sie in allen Zügen genießen will.
Als sie auf den gut aussehenden Caleb trifft, verliebt sie sich sofort in ihn. Jedoch hat er ein Geheimnis, was die Beziehung der beiden verhindern könnte.

>>Meinung<<

 

>>Cover<<

Das Cover ist einfach wunderschön und Geheimnisvoll. Es passt nicht nur zur Geschichte, sondern auch zur Weihnachtszeit. Es spricht einen sofort an.

 

>>Zum Inhalt<<

 

Der Einstieg viel mir zwar leicht, jedoch habe ich mich ein wenig geärgert, denn die Freundinnen finden es sehr schade das Sierra mit ihrer Familie für einige Monate weg ist und wünschen sich schon irgendwie das sie für immer bei ihnen bleibt und nicht mehr nach Kalifornien geht. Ich fand gerade ihre Sprüche schon echt gemein auch als sie in Kalifornien ist nehmen sie es ihr oft Übel, dass sie nicht da ist. Mir waren die so gar nicht sympathisch, aber ich konnte sie sehr gut verstehen.

Zu Beginn ist mir Positiv aufgefallen, dass man einen sehr schönen Einblick ins Leben von Sierra und ihrer Familie bekommt. So ein Weihnachtsbaumverkauf ist ja nichts Alltägliches und daher hat es mich sehr gefreut, wie sie es beschreibt, wie sie über die Plantage geht oder wie die Plantage aussieht.
Ich hatte direkt eine weihnachtliche Stimmung und konnte die Tannen schon fast riechen und zu gerne wäre ich bei ihr gewesen.

 

Als Sierra in Kalifornien ist, lernt sie Caleb recht schnell kennen, jedoch wird nichts übereilt und es wird nichts übertrieben. Man lernt sie besser kennen und Schritt für Schritt verliebt sie sich.
Sie erfährt auch schnell, was es mit Caleb auf sich hat, jedoch nur was ihre beste Freundin Heather aus Kalifornien weiß und die kennt auch nicht die ganze Wahrheit.
Daher habe ich mir oft gewünscht, dass es nicht so ist, dass Calebs Tat seine Schwester angegriffen zu haben ein Irrtum ist und etwas Anderes dahintersteckt.
Parallel gibt es noch eine Hintergrundgeschichte, welche von der besten Freundin Heather und ihrem Freund handelt.

 

Am Ende musste ich herausstellen, das meine Hoffnungen nicht erhört wurden. Aber ich fand es nicht schlimm. Denn genau, weil es nicht so war, nahm die Geschichte für mich eine wichtige Aussage an. Die Aussage: Was kann man verzeihen und was nicht? Was ich sehr passend zu einer weihnachtlichen Geschichte finde.
Außerdem wirkt die Geschichte hierdurch viel realer.

Bei der Hintergrundgeschichte, welche aus meiner Sicht mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, eventuell sogar ein eigenes Buch. Kam für mich auch eine nachdenkliche Frage auf; woher weiß man das es der richtige Partner ist?

 

>>Figuren<<

Sierra ist ein junges Mädchen und so gar nicht auf den Kopf gefallen. Ihr ist auch bewusst, dass sie nicht unattraktiv ist, aber sie bildet sich darauf nichts ein. Außerdem ist sie ein absolutes Christmas Girl und liebt Weihnachten, was ihr keiner kaputtmachen kann.
Dies ist eine Eigenschaft, mit der ich mich mit ihr identifizieren kann. Eine weitere ist, dass sie sehr viel nachdenkt und ihr Umfeld sehr genau beobachtet.

Caleb ist jetzt nicht der tollste Kerl, aber sieht gut aus und hat Humor. Ich will nicht zu viel über ihn sagen, da es zu viel verraten würde.

Heather ist eine kleine Tussi und Diva, welche man wissen muss zu nehmen.

 

>>Schreibstil<<

Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig und die Dialoge wirken nicht aufgesetzt. Was mich jedoch ein wenig gestört hat, war das einiges oft wiederholt wurde.
Hingegen ist mir positiv aufgefallen, dass es ein paar sehr interessante Fremdwörter gab und die Dialoge mit Sarkasmus untermalt wurden.

 

>>Fazit<<

Eine rundum gelungene, zuckersüße Weihnachtsgeschichte mit viel Realismus und keinem großen Kitsch und so einfach, dass man sie lieben muss.

Mein Tipp, lesen und sich auf Weihnachten freuen. Ein tolles Geschenk für Weihnachten.

 

>>Bewertung<<

5 von 5 Zylinder

Rezept Tipp für eine heiße Schokolade: 

Ich habe immer direkt 1 Liter Milch gemacht, da es sich auch gut kalt trinken lässt

eine halbe Tafel Milka Vollmilch Schokolade ( oder auch andere zartschmelzende)

eine halbe Tafel Zartbitter Schokolade

eine Prise Zimt

für den Minzgeschmack eine Plättchen von After Eight

Zuckerstangen oder/und Marshmallows

 

Zubereitung:

Alles in einen Topf gut erhitzen und immer wieder umrühren. Lasst es auf keinen Fall alleine.

Während die Schokolade schmilzt könnt ihr schon die Tassen vorbereiten. Hängt dafür die Zuckerstange in die Tasse.

Wenn sich die Schokolade komplett aufgelöst hat, noch ein wenig länger auf dem Herd lassen bis die Milch kurz vorm kochen ist. Dann vom Herd nehmen und in die Tassen füllen. Gegebenenfalls Marshmallows drauf.

 

Hinweis:
Die Zuckerstange macht alles noch ein wenig süßer daher habe ich nicht so viel Schokolade genommen, wer es aber Schoko schokoladig mag kann die Schokolade auch verdoppeln.

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3 thoughts on “[Rezension] Dein Leuchten

  1. Ich fand das Buch etwas enttäuschend. Genau wie Sierra und so wie du es in deiner Rezension andeutest, auch du, ist Weihnachten für mich etwas heiliges und ich liebe die Weihnachtszeit, Weihnachtslieder und einfach die ganze Stimmung zu der Zeit – ist ja wirklich was besonderes! Aber genau das hat mir in „Dein Leuchten“ gefehlt. Ich habe es nach Weihnachten gelesen und vielleicht lag es auch daran, aber bei mir kam fast keine Weihnachtstimmung auf. Die Geschichte von Sierra und Caleb war mega süß und ich habe alle sofort in mein Herz geschlossen, aber der Weihnachtsfaktor war für mich gleich null…
    Du kannst dir auch gerne meine ganze Rezension auf meinem Blog zu dem Buch durchlesen, sie ist nur nicht lang so ausführlich wie deine 😀

    1. Liebe Kim,

      du hast die Andeutung gesehen. Freut mich sehr. Weihnachten ist für mich tatsächlich auch heilig, was in der Geschichte etwas kurz kommt. Also man hat nicht so dieses traditionelle Rituale, die man von Weihnachten kennt.

      Die beiden Figuren, waren für mich super. Wobei Heather und ihr Freund für mich fast noch süßer waren. Von denen hätte ich jetzt so im nachhinein etwas mehr gelesen.

      Gruß
      Die Buchdompteurin

      P.s. Bin mal so frei und setze den Link deiner Rezension unter dieser. 🙂

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