Prior the End – Ein Blick hinter die Kulissen

Guten Tag ihr Lieben,

 

heiße Beats,

kreischende Mädchen,

sexy Gitarristen,

verwegene Schlagzeuger,

ein ausschweifendes Leben,

verwaschene Jeans und

zerzauste Haare.

Eine Rockband, aber ist es wirklich so?

 

Ich durfte die aufstrebenden Band „Prior the End“ mal ein paar Fragen stellen und kann euch so einen kleinen Blick hinter den Kulissen gewähren.

 

Guten Tag und danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt mir die Fragen zu beantworten.

 

In der Buchreihe „Rock my…“ von Jamie Shaw, besteht die Band aus einem kunterbunten Haufen, die alle sehr gute Freunde sind und sich schon sehr lange kennen.
Wie war es bei euch, wie habt ihr euch gefunden? Und was macht euch als Band aus?

  • Ursprünglich waren wir quasi eine Schulband die nicht in der Schule spielen wollte. Die Band hat früher in etwas anderer Konstellation und unter einem anderen Namen existiert. Nach längerer Pause hat man sich mit neuem Line-Up zusammen gefunden und unter der Flagge „PRIOR THE END“ weitergemacht. Wir Bandmitglieder sind untereinander natürlich befreundet und wir treffen uns auch außerhalb der Proben und Auftritte gelegentlich. Wie bei vielen Bands der Fall, haben wir begonnen Songs zu schreiben ohne wirklich zu wissen wohin es gehen soll. Der Grundsound ist zwar definitiv harter Rock/Metal, jedoch kommt man durch unterschiedliche Einflüsse und stilistische Offenheit irgendwann an einen Punkt an dem man sich nicht mehr rechtfertigen muss, warum man für einen Song eine bestimmte Stilistik gewählt hat. Im Grunde kann man sagen, dass die musikalische und stilistische Offenheit der einzelnen Mitglieder die Band ausmacht.

 

In der Band The Last Ones to Know hat jeder seinen Platz aber bringen sich alle dennoch kreativ ein und helfen sich.
 Wie ist es bei euch?

  • Eine klare Rollenverteilung existiert bei uns nicht. Unserer Meinung nach sollte derjenige der singt auch die Texte schreiben. Das ist aber der Authenzität geschuldet. Natürlich gibt es auch organisatorische Funktionen, aber im kreativen Bereich wird niemand durch eine feste Rolle eingeschränkt, damit der Songwriting Prozess so natürlich wie möglich bleibt. Man unterstützt sich gegenseitig, tauscht Ideen aus und gibt sich gegenseitiges Feedback.

 

 

 

Die Bandmitglieder

Name: Alex Weiß
Instrument: Gesang
Lieblingsband: Elvis Presley und In Flames

Name: Sebastian Roith
Instrument: Bass
Lieblingsband: Meatloaf und The Ghost Inside

Name: Christian Schmidt
Instrument: Schlagzeug
Lieblingsband: Korn

Name: Alex Schmidl
Instrument: Gitarre
Lieblingsband: Gary Moore, Dorje

Name: Raphael Gerl
Instrument: Gitarre
Lieblingsband: The Dear Hunter

 

Wenn viele kreative Köpfe und unterschiedliche Charakter aufeinander treffen, kann es schon mal zu Streit kommen,  wie geht ihr damit um?

  • Zeitgefühl erscheint dem ein oder anderen suspekt. Teilweise mangelt es an Kommunikations-Kompetenz aber sobald mal alle unter einem Dach sind, steht die Musik im Vordergrund und „Reibereien“ würden lediglich aufhalten.

 

 

Was war euer geilster Auftritt und warum?

  • Das war definitiv unsere Album Releaseparty zu unserem Debütalbum THE WORST IS YET TO COME im August 2016. Das Gefühl nach 2 Jahren Songwriting, inhaltlicher Konzeption und Recording endlich das Endprodukt in der Hand zu halten und mit den Leuten zu teilen war unglaublich befreiend. Mit derart positiven Resonanzen hatten wir nicht gerechnet. Auch wenn die meisten behaupten Musik lediglich für sich selbst zu machen, ist der Zuspruch von außen der Antrieb den eine Band braucht. Den haben wir an diesem Abend mehr denn je gespürt.

 

 

Beim Lesen der Reihe denkt man oft über Groupies nach und einige der Bandmitglieder sind auch keine Jungs von Traurigkeit. Wie steht ihr zur Sache, Groupies nach einem Auftritt mitzunehmen?

  • Es gibt keine. Im Ernst jetzt. Groupies meldet euch!

 

Und gab es da schon komische, witzige und skurrile Begegnungen?

  • Es gibt mehr skurrile Persönlichkeiten als Momente in unserer Erinnerung. Von Black-Metal Mönchen die vom Kutten-Bügeln erzählen über eingefleischte Punks die sich vor 8 Bier nicht auf die Bühne trauen, allerdings nach 8 Bier auch nicht wieder runter zu kriegen sind oder Besitzer von 3000 Euro Gitarren die einen Verstärker nicht von einem Koffer unterscheiden können ist alles dabei. Hinzu kommen noch Situationen die bei Gesprächen entstehen, die schwer nachzuerzählen sind.

 

Jemand der noch nie auf einer Bühne stand kann es sich nicht vorstellen wie es ist. Wie fühlt es ich für euch vor, während und nach dem Auftritt an?

  • Auf der Bühne zählt nur das Hier und Jetzt man vergisst alles was einen im Alltag beschäftigt.Man agiert mit dem Publikum und pusht sich gegenseitig. Natürlich verlangt es auch einiges an Energie ab, man versucht den Konzertbesuchern neben der Musik auch eine ansprechende Bühnenshow zu präsentieren. Diese entwickelt sich mit der Zeit, jede Band hat da andere Vorstellungen.

Nach der Show ist man total aufgeladen und man muss erst wieder runterkommen. Man lässt den Gig nochmal Revue passieren und              spricht mit verschieden Leuten aus der Menge, mit Bekannten.

Alles in allem ein tolles Gefühl. Es gibt natürlich auch Gigs die nicht so verlaufen wie man es sich vorstellt. Probleme mit der Technik               oder dem Sound tragen dazu bei. Dann ist man nach dem Gig eher angepisst und versucht den Abend zu vergessen.

 

 

Toller Sound, sympatische Band und wie man sieht ganz normale Menschen. Ich kannte diese Band nicht, obwohl ich die Musik sehr genre höre. Mich haben sie als Fan gewonnen.

Ihre Gigs sind leider zu weit weg aber vielleicht verirren sie sich auch mal ins Siegerland. 😉

 

Sehen könnt ihr die Band das nächste mal am

28.07.17 im Münchener 8Below

31.10.17 in der Mainburger Stadthalle

Weiter Termine der talentierten Band findet ihr auf Facebook.

Prior the End (klick)

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