Manege frei für Gabriela Swoboda

Ein Zirkus ist in der Stadt. Eine Karte kostet dich Antworten.

 

Willkommen Gabriela Swoboda, geboren 1965 in Wien, Autorin und bekannt vom Werk Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe erschienen im Drachenmond Verlag.

Ich komme auf sie zu. Tritt ein in die Manege heute bist du unser Mittelpunkt.

In der Mitte angekommen blickst sieht sie einen Clown, einen Messerwerfer, einen Zauberer und eine junge Frau mit einem Schirm, die an einer Leiter steht. Auf den Rängen ist alles dunkel, nur Gemurmel ist zu vernehmen.

Der Zauberer kommt auf sie zu.

Wir ähneln uns sehr. Ich Zauber mit meinem Zauberstab und du mit Worten, oft haben einige deiner Gattung uns schon in Bücher gebannt. *verschmitztes Grinzen*
Woher nimmst du die Worte, die Idee?

Lieber Zauberer, du trägst deinen Zauberstab in den Händen, ich den meinen im Kopf. Genauso wie sich durch die Kraft deiner Magie Dinge manifestieren, geschieht es mit meinen Geschichten. Ich sehe etwas vor mir und das schreibe ich nieder – Wort für Wort, und so entstehen Darsteller, Welten und Situationen, und daraus werden Rätsel, Handlungen und Emotionen geboren – ein ganz neues Universum entsteht.

 

Dein Buch spielt/ dreht sich um und in Irland. Dort gibt es viele Mythen, Legenden und Magie auch ist noch spürbar.
Welche Legende/ Mythos oder auch Erzählung hat dich am meisten beeindruckt?

Es gibt so viele Erzählungen und Mythen in Irland, aber ich glaube ich mag jene Erzählungen, die von den Tuatha De Danann handeln. Das waren die lichten alten Götter Irlands, auch bekannt als Sidhe. Schön waren sie, hoch gewachsen, schlank und elegant. Sie lebten zwar in der Anderswelt, aber interagierten auch mit den Menschen, und damals, vor langer Zeit, waren sie in “Conmaicne Mara’s Territory” (heutzutage heißt es Connemara) beheimatet. (Wer mein Buch gelesen hat, wird nun die Zusammenhänge erkennen.

 

 

Der Zauberer geht auf seinen Platz zurück und an seiner Stelle tritt der blinde Messerwerfer

Kritik ist…
sehr wichtig.

Der erste Satz..
ist der schwierigste.

Beim Schreiben…
bin ich weit weg von der Realität.

 

 

Die junge Frau mit ihrem Schirm nimmt den Platz des Messerwerfers ein.

Auf dem Seil kommt man schon mal ins Wanken und sieht die Welt, dort Oben, über den Köpfen der Zuschauer aus einem ganz anderen Blickwinkel.
Welche Intension hast du als Autor? Erleben deine Figuren einfach nur ein Abenteuer, dass für den Leser Spannung verspricht oder nutzt du die Möglichkeit um philosophische Aspekte (Weltanschauung, Politik usw.) den Leser zum Nachdenken anzuregen?

Ich verstecke immer eine Botschaft in meinen Geschichten. Ich bin selbst ein tiefgründiger Mensch, den Oberflächlichkeiten ein bisschen abschrecken. Ich glaube, dass ich deshalb gar nicht anders kann, als ein wenig Philosophie – natürlich passend in die Geschichte eingebettet – einzubauen. Deshalb ist die Suche nach der richtigen Leserschaft nicht immer ganz einfach.

 

Zur Übung lass ich immer ein Sicherheitsnetz Spannen.
Du dürftest etwas machen ohne eine Strafe dafür zu bekommen, was wäre es?

Oha, willst du das wirklich wissen?? Ich würde super gern einmal offen und ehrlich meine Meinung über diverse Dinge hinausschreien und veröffentlichen.

 

 

Die letze Person kommt auf dich zu, der Clown.

Mein Job ist es die Menschen zum Lachen zu bringen.
Wann hast du da letzte Mal herzlich Gelacht und warum?

Oje, das ist sehr lange her, fällt mir gerade auf – und es macht mich sehr nachdenklich. Aber es war ein Witz, bei dem ich Tränen gelacht habe, super gut erzählt, und ich gestehe, ich muss heute noch drüber lachen. Ich weiß gar nicht, ob er so gut rüberkommt, wenn ich ihn aufschreibe – aber schau mal:

Der Papst kommt zum Himmeltor und begehrt Einlass. Petrus schüttelt aber den Kopf, und meint: “Von dir hab ich aber noch nie gehört.” Der Papst ist sauer. “Hol mal Jesus, der kennt mich ganz sicher.” Petrus holt Jesus und dieser lässt sich vom Papst erzählen, was er denn nicht alles auf der Erde für den Himmel erreicht hat. Jesus lacht sich schief, läuft zu Gott und sagt: “Stell dir mal vor, Gott! Vor über 2000 Jahren habe ich auf der Erde einen Fischerverein gegründet – den gibts ja noch immer!”
Wie gesagt, wenn jemand diesen Witz gut erzählt, liegt jemand wie ich am Boden und hält sich den lachgeplagten Bauch.

 

Im Leben passieren ein allerhand Dinge, berichte uns doch etwas witziges, vielleicht aus deinem Buch.

Ich glaube, da muss ich dich enttäuschen. Leider ist meine Geschichte sehr ernst, und zum Lachen gibt es dort nicht viel, außer vielleicht einen Dialog: Man muss sich dabei einen Tisch voller angeheiterter Iren vorstellen:

„Warum lachst du, Mara. Was erwartest du dir von einem Mann?“
„Ja, Mara“, rief James Murphy, „wie stellst du dir den Mann deiner Träume vor, wer weiß, vielleicht bin ich es ja.“
„Du alte Gauner“, tadelte Gwen, „kannst die Finger nicht von den jungen Dingern lassen.“ Da lachten alle, während Mara angestrengt nach einer Antwort suchte.

„Komm, Mara, sei keine Spielverderberin“, ermutigte Medwyn sie und als es leiser geworden war, hatte sie auch eine Antwort parat.
„Der Mann, den ich mir wünsche, muss keine Reichtümer besitzen. Mein einziger Wunsch ist, dass die Sonne aufgeht, sobald er in meiner Nähe ist.“ Alle Blicke waren auf Mara gerichtet, nur Brenda blickte zu Boden. Jemand klatschte schließlich in die Hände und brach die Stille. Es war Ernest, der lächelnd nickte. „Bravo! Ich bin mir sicher, du wirst eine weise Wahl treffen. James Murphy wird es allerdings nicht sein, denn bei ihm geht die Sonne schon unter.“

 

 

Ich komme wieder auf dich zu un löse den Clown ab. 

Gabriela Swoboda, du hast dich gut geschlagen. Kommen wir zur letzten Frage.
Wenn du eine Hellseherin währst, was würdest du sehen?

Ich sehe einige neue Projekte, eines davon soll heuer noch das Licht der Welt erblicken, andere werden folgen. Schreiben ist meine Leidenschaft, wobei ich nicht dem Mainstream folge, genauso wie ich im Leben gegen den Strom schwimme. Es ist vielleicht nicht immer einfach, und manchmal säuft man nahezu ab, aber was wäre das Leben ohne Wellen, Stürme, ja Tsunamis? Wo würde man die ganzen Geschichten hernehmen? Denn selbst Fantasywelten haben doch einen Touch Realität.
Vielen Dank lieber Zauberer, entzückende Dame mit dem Schirm, gefährlicher Messerwerfer und lustiger Clown, dass ich Eure Fragen beantworten durfte. Ihr seid eine sehr interessante und nette Gesellschaft!

 

Lieber Zuschauer, liebe Zuschauerin,

die erste Show ist schon vorbei, du willst aber mehr über die Autorin erfahren und was es für neue Projekte gibt, dann…

Schau hier vorbei, denn bald werdet ihr hier noch mehr über die Autorin erfahren und was ein Autor so macht.

 

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Thalia

Gruß

Die Buchdompteurin

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