Der Film ist immer scheiße

„Ja, da fehlt meist immer was“

„Es hat nichts mit dem Buch zu tun“

„So war das im Buch aber nicht“

In letzter Zeit werden wir Leser mit Buchverfilmungen nur so überhäuft, immer mehr Bücher werden verfilmt und sicher kommt dort wieder die alt bekannte Frage auf, was ist besser, der Film oder das Buch?
Ich würde sicher immer klar sagen, das Buch. Denn die eigene Fantasy kann von einem Film nicht übertroffen, sondern wenn nur bestätigt werde.
Und genau da fängt es an.

 

In einem Buch kann der Autor eine Schlacht über mehrere Seiten ausdehnen. Es wird alles bildreich beschrieben, Vergleiche und andere Methoden setzen die Worte zu einem Bild in unserem Kopf zusammen. Bei jedem Leser wird dieses Bild nicht zwangsläufig gleich sein.
So bildet sich dort bereits eine Verschiebung.
Auch ist hier sehr viel vom Regisseur abhängig oder wie der Schauspieler dann die Figur interpretiert.

 

Ein weiterer Faktor bildet die Zeit. Nehmen wir das Buch, hat 800 Seiten, zum Lesen benötigt man hierfür vielleicht ein paar Stunden, Tage oder Wochen. Der Film verpackt es in ein paar Stunden.
Hierfür kommt es durchaus vor, dass Nebenfiguren, nicht so hervorgehoben werden oder ganze Buchszenen herausgenommen werde.
Vielleicht ist darunter gerade unsere Lieblingsszene aus dem Buch und man ärgert sich darüber.
Ist mir schon sehr oft passiert.

 

Aber es geht auch anders 

Aber es gab auch andere Momente. Ich habe zum Beispiel „Mein fahler Freund“ gelesen. Ich liebe das Buch, es ist toll geschrieben, aber so ein paar Stellen, waren einfach nix und konnten mich dann auch nicht umhauen. Aber „Warm Bodies“ hat fast nichts mehr mit dem Buch zu tun, aber ist für mich eine mehr als gelungene Umsetzung und hat dadurch gewiss dein ein oder anderen von der Geschichte überzeugt.
Was ich damit sagen will, durch das Weglassen einiger Szenen aus dem Buch und einer kleinen Umschreibung hatte es einen positiven Effekt.

 

Es ist nicht immer einfach und sicherlich unabkömmlich, den Film/Serie mit dem Buch zu vergleichen.
Aber man muss immer bedenken, dass nicht das Buch verfilmt, wird, sondern das Buch immer eine Buchvorlage zum Film und beide Medien eine unterschiedliche Handhabung haben.

 

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