Cola, Benzin und Helmut

Danke, dass sie sich Zeit genommen haben. Heute ist nicht das erste Mal das ihr Name auf meinem Blog auftaucht. Durch „Trümmerwelten – Das Geheimnis der Alice Sparrow“, erschien 14.03.2017 im Papierverzierer Verlag, gerieten sie und ihre Schreibkollegin Ann Karthrin Karschnick ins Visier der BUI (Blogger Unit Investigation). Diesmal habe ich, jedoch das Vergnügen, sie alleine befragen zu dürfen.

 

Ihre Werke sind mir durch Lesungen aufgefallen, aber auch das man sie in unterschiedlichen Genre, wie in Fantasy („Trümmerwelten – Das Geheimnis der Alice Sparrow“ und Trümmerwelten – Die Odyssee der Alice Sparrow“), Since Fiction („Archon“), Thriller („All about Money“, „Nulllinie“ und „Mercenary“), Dystopie („Prepper“) und Steampunk („Vita“) findet.
Welcher dieser Genren hat sie am meisten herausgefordert?

Rückblickend war es bei Archon am schwersten. Dort brauchte es insgesamt sechs Anläufe, bis die Geschichte so „rund“ war, dass ich sie dann auch erzählen wollte. Und jeder dieser Anläufe umfasste so 60-80 Seiten, die jetzt als Fragmente auf meiner Festplatte herumdümpeln. Man kann also schon sagen, dass ich mit diesem Roman am meisten „Spaß“ hatte.


 

Es gibt viele unter ihren Autorenkollegen die sich nur einem Genre zuwenden, warum sie nicht?

Weil eine Geschichte eigentlich unabhängig von einem Genre ist. Man kann jede Geschichte herunterbrechen auf ihren Plot und wenn das gelungen ist, muss man sich eigentlich nur Fragen vor welchem Hintergrund (=Genre) man den jeweiligen Plot spielen lassen möchte. Natürlich gibt es Genre, die einem besser von der Hand gehen, aber am Ende ist es auch nur eine Frage der persönlichen Vorlieben.  

 

 

Wenn ich zu einem Buch greife erwarte ich etwas von der Geschichte. Sie soll mich amüsieren, mich zum Nachdenken anregen, einfach nur ablenken, mir Wissen vermitteln oder mir einfach ein schönes Gefühl in der Bauchgegend geben.
Welche Intension haben sie als Autor? Erleben ihre Figuren einfach nur ein Abenteuer, dass für den Leser Spannung verspricht oder nutzen sie die Möglichkeit um philosophische Aspekte (Weltanschauung, Politik usw.) dem Leser nahezubringen?

An erster Stelle steht eigentlich immer der Ansatz eine spannende Geschichte erzählen zu wollen. Aber ich kann ja auch nicht aus meiner Haut, eigentlich steckt in jedem Buch ein bisschen Philosophie und Politik, manchmal auch Gesellschaftskritik. Das ist nicht immer von Anfang an geplant, passiert manchmal auch einfach zufällig. Am Ende gefällt es dann so, dass man drin lässt.

 

 

Ich habe mal gelesen, dass sie leidenschaftlich Rollen- und Brettspiele spielen. Mich würde interessieren, was ihre Lieblingsrollenspiele und -brettspiele sind und warum?

Das „Was“ ist schnell zu beantworten. Im rollenspielerischen Bereich stehen vor allem Systeme mit Storytelling-Fokus in meinem Regal, aber auch so absolute Klassiker wie Deadlands. Was Brettspiele angeht, so mag ich Miniaturen und die Spiele aus dem Hause Flying Frog (Last Night on Earth, Shadows of Brimstone, Fortunge&Glory…) 

 

 

Wenn würden sie gerne zu einem Spieleabend einladen (egal ob Lebend oder Tod), und warum?
Wie würde so ein Abend aussehen?

Puuuuuh. Gar nicht so einfach. Wahrscheinlich Helmut Schmidt, und dann würden wir nichts spielen, sondern ich würde einfach wie gebannt an seinen Lippen hängen, während wir eine Zigarette nach der nächsten rauchen. Oder David Gemmell und ich würde ihm statt zu spielen Löcher in den Bauch fragen.

 

Sie dürften etwas machen ohne eine Strafe dafür zu bekommen, was wäre es?

Ein Leben lang keine Steuern mehr bezahlen.

 

 

Vervollständigen sie die Sätze

 

 

Kritik ist… belebend. Entweder bringt sie mich zum Nachdenken oder zum Schmunzeln. 

Der erste Satz… ist viel leichter da, als manche Leute meinen. Die Sätze danach sind die wirklich Herausforderung.

Beim Schreiben… brauche ich eiskalte Cola aus Glasflaschen und gute Zigarren. Wirkt wie Benzin.

 

 

Wenn sie hellsehen könnten was würden sie sehen?

Ein Leben ohne Überraschungen und Herausforderung. Es wäre zwar kontrollierbar aber auf lange Sicht langweilig. Daher ist Hellsicht nichts für mich 

 

Danke für die Antworten.
Ihr wollt nun mehr über Felix. A Münter wissen, dann schaut doch mal auf seinen Seiten vorbei.

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